Ein Quadratkilometer Bildung


Ein Quadratkilometer Bildung zielt auch darauf, Potenziale aller Kinder und Jugendlichen in einem benachteiligten Quartier zu entdecken und zu stärken. Er reagiert auf vom Scheitern bedrohte Bildungsbiographien von Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Familien und trägt systematisch zum Nachteilsausgleich bei. Eltern liegt der Bildungserfolg der eigenen Kinder am Herzen. Diese Perspektive bringen sie nicht nur in der Startphase in dessen Konzeption ein.

 

Ein Quadratkilometer Bildung baut dabei auf ein Netzwerk aus Schulen, Kindertagesstätten, Horten, Jugendeinrichtungen, Vereinen und Einrichtungen, die mit den Partnern des Vorhabens Verantwortung für den Bildungserfolg aller Kinder uns Jugendlichen in Fürstenwalde-Mitte übernehmen wollen. Die Partner- oder Schlüsselschule dort ist die Theodor-Fontane-Grundschule. Gemeinsam wurden für die Arbeit im Netzwerk Schwerpunkte entwickelt.

 

Weitere Informationen zu Ein Quadratkilometer Bildung und zu den 10 bundesweiten Standorten des Vorhabens finden Sie auch auf der Seite der Stiftung Ein Quadratkilometer Bildung (http://www.ein-quadratkilometer-bildung.org).


 

Ein Quadratkilometer Bildung Fürstenwalde orientiert sich an den in den Grundlagenpapieren aller Vorhaben Ein Quadratkilometer Bildung  (http://www.ein-quadratkilometer-bildung.org) festgehaltenen drei Handlungsebenen:

  1. „Mit dem Projekt wird in ein lokales Bündnis Bildung investiert, das sich durch eine Kultur der Anerkennung und des sozialen Vertrauens auszeichnet.
  2. In dem Projekt werden Förderlücken in und zwischen den Bildungseinrichtungen des Stadtteils entdeckt, die sowohl kurzfristig kompensierend als auch Biographien begleitend geschlossen werden. Professionelle, Eltern und Externe lernen in diesem Prozess, wie sich Bildung im Stadtteil als System begreifen und verändern lässt.
  3. Durch das Projekt wird ein Qualitätsverständnis gestärkt, das Kindertagesstätten, Jugendhilfeeinrichtungen und Schulen miteinander verbindet (Sascha Wenzel: „Grundlagenpapier Ein Quadratkilometer Bildung“, Oktober 2009; Dr. Pia Gerber, Christel Grünenwald, Sascha Wenzel „Starterpaket Ein Quadratkilometer Bildung“, Juli 2011).“

Ein Quadratkilometer Bildung soll dabei grundlegende Antworten auf fünf Fragen liefern:

  • „Wie können Bildungsprozesse in einem Stadtteil so organisiert werden, dass sie anschlussfähig sind, ineinander greifen und den Erfolg von Kindern und Jugendlichen sichern?
  • Wie kann die Qualität in Kindertagesstätten, Jugendhilfeeinrichtungen und Schulen partizipativ – also durch möglichst alle Anspruchsgruppen – entwickelt und überprüft werden?
  • Wodurch gelingt die Beteiligung von Eltern?
  • Unter welchen Bedingungen können welche Praxisansätze in das und aus dem Programm übertragen werden?
  • Was führt dazu, dass Kommunen, Landesverwaltungen, Stiftungen und Zivilgesellschaft bei alldem miteinander kooperieren (a.a.O.)?“

Dokumente


Projektunterlagen

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Ziele km2 Fürstenwalde
Stand 02/2016
km2FüWa_Ziele.pdf
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Struktur km2 Fürstenwalde
Stand 06/2015
20150616Struktur1QKM.pdf
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