Interkulturelle Begleitung


Interkulturelle Begleitung in Familie, Kita und Schule

Im Modellprojekt für Fürstenwalde wurden insgesamt 13 TeilnehmerInnen in 10 Modulen qualifiziert.

 

Zukünftig sollen sie neben ihrer regulären Tätigkeit als MitarbeiterInnen in Wohnverbünden oder SprachmittlerInnen an der Schnittstelle zwischen Familien mit Migrationshintergrund (Geflüchteten) und Bildungseinrichtungen arbeiten und "Übersetzungsarbeit" leisten, um bei der wechselseitigen Integration zu unterstützen.

 

Das Projekt wurde aus Mitteln der Freudenberg Stiftung im Rahmen der Initiative Bildungsrecht für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung: Jetzt! gefördert.

 


Konzept

Das Konzept wurde auf der Grundlage einer Bedarfserfassung gemeinsam mit Christian Raschke  "Vielfalt gestalten" entwickelt und umgesetzt.

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Weiterbildungskonzept 2016
20160224_Weiterbildungskonzept.pdf
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Themen

  • Kommunikation, Aufgabe und Rolle der IK Begleitung
  • „Vielfalt Gestalten“ – Das Interkulturelle Training
  • Bildungssystem in Deutschland und Fürstenwalde
  • „Vielfalt Gestalten“ – Das Kommunikationstraining
  • Sprachmittlung
  • Elternarbeit, Arbeit an der Schule
  • Eigene Kompetenzen, Lernerfahrungen, Auswertungen

 

TeilnehmerInnenfeedback vom Abschlussmodul (16.01.2017):

 

Fr. Al A. sagt: "Ich stehe nach der Weiterbildung auf beiden Füßen und habe den ersten Schritt getan Richtung Zukunft."

Fr. R. aus Russland sagt: "Es war sehr gut, wie Sie die unterschiedlichen Meinungen und Diskussionsbeiträge eingeordnet und zusammen gebracht habe, so dass am Ende alles immer Rund war."

Fr. El M. sagt, dass sie noch nie so viel Respekt im Umgang von Menschen aus solch unterschiedlichen Kulturen erlebt hat, wie hier in der Weiterbildung.

Fr. H. aus Jordanien beschreibt, dass sie sich sehr viel vom Dozenten abgeguckt hat und nach der Weiterbildung viel besser weiß, wie man mit Menschen reden kann.

 

Viele Teilnehmende der Weiterbildung geben Beispiele dafür, wie sie das Zusammensein mit Menschen aus anderen Kulturen beeindruckt hat und welche neuen Erfahrungen und Erkenntnisse damit verbunden waren.

 

TeilnehmerInnenfeedback von der Abschlussveranstaltung (27.02.2017):

 

"Das Ziel unserer Fortbildung war: Kenntnisse von Betreuung und Interkultureller Begleitung in Kita, Schule und Familien zu vertiefen und diese Ziele haben wir erreicht. Diese Kenntnisse haben wir erreicht. Unsere erworbenen Kenntnisse können wir viel besser in unsere Arbeit mit einbeziehen,

  • wir haben praktische (z.B. Rollenspiele) und theoretische Erfahrungen gemacht.
  • Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmenden z.B. aus dem Jobcenter war sehr hilfreich.
  • Psychohygiene in Supervision gleich Feedback aus der Gruppe bzw. Herrn Raschke oder Frau Nissen.
  • konnten Kontakte zu Schule (speziell Sigmund-Jähn-Grundschule) herstellen, somit finden jetzt einmal pro Woche 2 Sprechstunden von 2 Kolleginnen (1 x arabische, 1 x russische Sprache) statt um Lehrer, Eltern und Schüler zu unterstützen."

Fr. K. für KollegInnen der Caritas